Hier findet ihr alles über die

Wölfe, ich wünsche viel Spaß beim lesen und schlau machen :-)

Stambaum der Wölfe

Wie ja viele wissen, stammt der Hund und der Wolf vom selben Stammvater ab. Wie sie auf der Grafik erkennen können, stammen auch noch diverse andere Arten vom selben Urvater ab.

Schon die Vorfahren des Wolfes waren Fleischfresser und lebten vor ca. 100 Millionen Jahren auf dem nordamerikanischen Kontinent.

Schon damals waren unter anderem auch schon die Huftiere Beute von den Jägern und entwickelten sich parallel.

Vor ca. 55 Millionen Jahren entstanden die ersten Säugetiere auf der Erde, welche Fangzähne entwickelt haben und zu den heutigen Fleischfressenden Arten wurden.

Der erste eigentliche Vorfahre des Wolfes war wohl der Cynodictis und lebte vor ca. 35 Millionen Jahren. Er hatte die gleiche Anzahl Zähne, war aber kleiner und hatte einen flexibleren Körperbau als der heutige Wolf. Er hatte auch noch fünf Zehen an den Pfoten. Vom Aussehen war er also eher ein Wiesel.

Aus Cynodictis ging der Cynodesmus hervor welcher sich weiter zum Tomarctus entwickelte aus dem nun der heutige Wolf hervorging.

Mit der Zeit wurden die Läufe immer länger und kräftiger und die fünfte Zehe entwickelte sich zurück.

So entstand vom Aussehen her der heutige Wolf vor ca. 1-2 Milionen Jahren.

Ein enger Verwandter unseres Wolfes war der Direwolf (Canis dirus). Dieser lebte in der letzten Eiszeit und war um längen größer als unser heutiger Wolf (Canis lupus). Aber leider starb dieser am Ende der Eiszeit aus.

Es war übrigens auch lange eine Streitfrage ob unser Hund vom Wolf abstammte oder doch eher vom Schakal oder einer Kreuzung verschiedener Arten. Dank unserer modernen Gentechnik konnte nun einwandfrei nachgewiesen werden, dass der Wolf der Stammvater des Hundes ist, welches sich nun auch im lateinischen Namen niederschlägt (Canis lupus familiaris).

 

Das Fell

Einmal pro Jahr (spätes Frühjahr) verliert der Wolf sein dickes Winterfell. Das kürzere Sommerfell wächst über das Jahr gesehen bis zum Spätherbst wieder zum neuen Winterfell aus. Durch das lange Winterfell sehen Wölfe stämmiger aus als sie es tatsächlich sind.

Beim Winterfell sind die Grannenhaare auf dem Rücken und an den Flanken 5 bis 6,5 Zentimeter lang. Eine regelrechte Mähne zieht sich vom Hals bis zur Schwanzwurzel. An den Schultern sind die Haare etwa 15, in der übrigen Mähne zwischen 10 und 12,5 Zentimeter lang. Sie lassen sich aufrichten, so dass der Wolf mit gesträubtem Fell größer erscheint.

Die Farbe des Fells ist sehr unterschiedlich. Während der gewöhnliche Grauwolf hauptsächlich grau gefärbt ist und nur mit schwarzen und braunen Grannenhaare durchzogen ist. Gibt es schneeweiße, pechschwarze und braune Wölfe. Die Fellfarbe variiert abhängig der Jahreszeit und des Lebensraumes. Das Fell des Wolfes ist in verschiedenen Schichten aufgebaut. Diese erfüllen die Aufgabe eines Regencapes bei Schnee oder Regen.

Wie sie im rechten Bild erkennen können, sind die drei Schichten hintereinander auf dem Rücken angebracht. Wenn es nun regnet fließt das Wasser über die gelben Flächen ab ohne einzusickern und läuft über die Zwischenräume nach unten ab.

Durch diese Variante kühlt der Körper bei Regen oder Schnee nur sehr langsam bis garnicht ab.

 

Das heulen des Wolfes

Fast jeder kennt es das bekannte Wolfsheulen. Es wird in Filmen verwendet und in vielen Geschichten wird es sehr genau beschrieben. Aber die wenigsten hierzulande haben es wirklich mal live gehört und noch weniger wissen was es damit eigentlich auf sich hat oder denken gleich an schreckliche Dinge. Doch das heulen der Wölfe ist wirklich nichts wovor man sich fürchten sollte.

Das Wolfsgeheul hat unterschiedliche Bedeutungen wobei es meistens als Rufzeichen benutzt wird um zum Beispiel zur Jagd sich zu versammeln oder um einen vorbeiziehenden Wolf klar zu machen, dass hier ein bestehendes Rudel ist. Natürlich wird es auch als Alarmsignal verwendet, wobei hier auch das Bellen mit eine Rolle spielt. Es kommt aber auch vor dass Wölfe einfach ohne einen erkennbaren Grund anfangen zu heulen, was wohl auch für die soziale Bindung sorgt. Was viele aber glauben ist, dass Wölfe den Mond anheulen. Dieses wird durch keine Studie begründet, im Gegenteil es wurde schon mehrfach nachgewiesen, dass Wölfe zu den Unterschiedlichsten Mondphasen beginnen wiel zu heulen. Dies beweist dass der Mond nichts damit zu tun hat.

Jedes Tier hat wie bei uns Menschen ein etwas anderes Heulen von der Tonlage her gesehen. Ein Wolf kann also genau unterscheiden ob es ein Rudelmitglied ist dass da gerade heult oder ob es ein fremder Wolf ist. Durch das Heulen scheint auch der Zusammenhalt unter den Rudelmitgliedern gefestigt zu werden, denn sie stimmen meist gemeinsam zum heulen an und deuten somit allen anderen mit dass es hier ein Rudel gibt welches zusammen hält. Das Heulen welches immer etwas variiert ist über viele Kilometer hinweg zu hören.

 

 

 

Das Bellen

Wie oben schon erwähnt bellen auch Wölfe. Dies ist aber im Allgemeinen nicht oft der Fall. Das Bellen selbst ist normalerweise auch nicht so deutlich wie bei unseren Hunden. Es sind kurze Wuff-Laute welche auch als Alarmsignal verwendet werden, wenn sich ein Mitglied bedroht fühlt und das Rudel unterrichten will.

 

Das Knurren

Das Knurren ist wie bei unseren Hunden auch als Warnlaut zu verstehen und wird öfters bei Streitigkeiten eingesetzt. Aber auch die Welpen knurren schon, wenn sie im Spiel sind. Das Knurren wird also untereinander eingesetzt um seine Stellung zu behaupten, aber auch wenn ein Wolf bedroht wird.

 


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